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Max Loer fällt bis zu sechs Wochen lang aus

Soest - Wie sich die Bilder gleichen. Während die deutsche Nationalmannschaft auf den Einsatz ihres verletzten Kapitäns Steffen Weinhold am Mittwochabend beim EM-Duell mit Dänemark verzichten muss, wird den Soester Drittliga-Handballern ihr Kapitän Max Loer in den nächsten Wochen fehlen.

Der Kapitän der Schlüsselträger begab sich am Montagnachmittag zur Untersuchung. Dabei wurde ein angerissenes Innenband und ein gezerrtes Kreuzband im rechten Knie diagnostiziert. „Ich vermute, das heilt ohne Operation, schätze vier bis sechs Wochen, dann greife ich wieder an“, gab sich der Leader der Schlüsselträger kämpferisch. Genau in der Phase seiner möglichen Genesung stehen so wegweisende Partien wie in Habenhausen (28. Februar) und gegen Schalksmühle (6. März) an.

Währenddessen hat Marsel Tonneau, Sportlicher Leiter bei den STV-Handballern, die Planungen für die Saison 16/17 vorangetrieben. Wie am Wochenende bekannt wurde, hat er sich mit Trainer Dirk Lohse auf eine Verlängerung des bereits seit 2007 laufenden Vertrags geeinigt, so dass der Coach im Sommer in seine zehnte Saison gehen wird. Ihm werden auch weiterhin Martin Denso als Co-Trainer und Kai Schönfeld als Torwarttrainer zur Seite stehen.

Wie Tonneau erläuterte, wird der STV auch weiterhin den eigenen Nachwuchs schwerpunktmäßig im Auge haben. „Wir versuchen natürlich, jedem Spieler aus dem eigenen Verein den Weg in die erste und zweite Mannschaft zu ermöglichen“, so Tonneau, der die Gespräche mit den Spielern aus dem aktuellen Kader noch diese Woche zum Abschluss bringen will.

Dabei ist ihm wichtig, den nachwachsenden Spielern aus der Jugend in Soest eine Perspektive aufzuzeigen. „Es kann nicht sein, dass die Jungs jahrelang gemeinsam schwitzen und als Senioren Soest verloren gehen“, hofft er auf einen Schulterschluss mit Industrie und Handel. „Wir müssen das auf eine breitere Plattform stellen“, denkt Tonneau darüber nach, wie Soest als Standort für talentierte Sportler attraktiver gestaltet werden kann.

Aktuell treibt ihn aber zunächst die Planung für den Kader 16/17 um. Dabei soll es keinen Umbruch wie vor der laufenden Saison geben. Vielmehr gelte es, den Stamm um die Loer-Brüder sinnvoll zu ergänzen. Dass das für die Dritte Liga sein wird, davon ist Tonneau überzeugt. „Das Team hat das Zeug dazu, kann doch in dieser Liga jeder jeden schlagen. Wir müssen eben im Kollektiv fehlende Erfahrung kompensieren“, wünscht er sich kein nervenaufreibendes Saisonfinale wie im Vorjahr.

Karriereende für Niko Thomanek

Über den Sieg am Sonntagabend gegen Longerich freute sich auch Niko Thomanek freute sich mit seinen Mannschaftskameraden, die aber im Grunde ehemalige Mannschaftskameraden sind. Denn die Karriere des 30-jährigen STV-Eigengewächses ist vorbei. Ein Knorpelschaden im Knie wurde beim Sohn des langjährigen STV-Torwarts und -Erfolgstrainers Heinz Thomanek diagnostiziert.

Schon 2014 hatte der Rückraumspieler, der den Handball quasi in die Wiege gelegt bekommen und schon als Fünfjähriger mit diesem Sport begonnen hatte, einen herben Rückschlag erlitten. Ein Kreuzbandriss zwang ihn unters Messer, dabei war er gerade drauf und dran, fester Bestandteil der Lohse-Garde zu werden, nachdem er jahrelang studienbedingt nicht Vollgas geben konnte und meist in der Reserve spielte.

Vom Kreuzbandriss und der nötigen Operation erholte sich Thomanek gut, ging voller Elan in die Vorbereitung auf die laufende Saison. Doch seit September quälten ihn Probleme mit dem Knie. „Das war wohl eine Überbelastung“, erklärt er die Probleme, die mit einer Operation behoben werden könnten. Doch für Handball auf hohem Niveau würde es ohnehin nicht mehr reichen.

Niko Thomanek hat sich daher schweren Herzens dazu entschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen. Seine beiden Tore in Leichlingen am 13. November dürften daher die letzten in der Karriere des Soesters gewesen sein.

 

Quelle: Soester Anzeiger

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