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Soester TV trauert um Bernhard Müller

SOEST -  Die Handballer des Soester TV sind geschockt. Ihr Abteilungsleiter Bernhard Müller ist am Samstag bei einem Motorradunfall in Südafrika ums Leben gekommen. Das Mitgefühl aller Schlüsselträger gehört der Familie des 52-Jährigen, der seine Frau Karin und seine drei Söhne hinterlässt.

Im Zuge der Mindestlohn-Debatte stand Bernhard zuletzt immer wieder auch Fernsehteams Rede und Antwort. Müller

© Müller

Im Zuge der Mindestlohn-Debatte stand Bernhard zuletzt immer wieder auch Fernsehteams Rede und Antwort. Müller

 

Bernhard Müller übernahm vor sechs Jahren die Leitung der STV-Handballabteilung in der Nachfolge von Werner Franke. Der aus dem Sauerland stammende Unternehmer führte seither die Geschicke der Schlüsselträger, unter seiner Regie gelang vor einem Jahr der Aufstieg in Liga 3. Gern hätte er die Abteilungsleitung in diesem Frühjahr in andere Hände gelegt. „Ich kann doch jetzt nicht aufhören“, nahm er sich aber angesichts der schwierigen finanziellen Lage durch die Mindestlohn-Geschichte selber in die Pflicht.

Dirk Lohse, seit 2007 Trainer des STV, war ebenso geschockt wie die ganze STV-Familie. „Wir sind über die Jahre Freunde geworden“, rang der Coach der ersten Mannschaft nach Worten. Am heutigen Montag vor zwei Wochen hatte er – wie seit Jahren üblich – per Handschlag mit Müller für ein weiteres Jahr beim STV zugesagt. Zwei Tage später flogen Bernhard und Karin Müller in den Südafrika-Urlaub.

„Ohne ihn wäre das nur schwer umsetzbar gewesen“, so Lohse über Müllers Arbeit für den STV. „Er hat sich nie in den Vordergrund gestellt, aber im Hintergrund die Fäden gezogen und stets angepackt“, beschreibt der Trainer Müllers Arbeit.

Dem pflichtete auch Vizeabteilungsleiter Schmusch bei, dessen Gedanken jetzt ganz der Familie gelten. „Das ist eine Tragödie“, brachte er es auf den Punkt. „Bernhards Tod wirft viele Fragen für die Zukunft der Handballabteilung auf“, so Schmusch weiter. „Bernhard kündigte damals an, ins Rad greifen zu wollen, das hat er mit viel Enthusiasmus umgesetzt“, ergänzte Dirk Franke, der Müller als Glücksfall für den Verein bezeichnete. - dw

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