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Erneut selbst geschlagen - STV verliert in Ratingen

RATINGEN -  „Zum Glück ist jetzt erst einmal Pause“, mag sich so manch ein STV-Anhänger im Stillen gedacht haben. Auch der Rückrundenauftakt blieb ohne Punktgewinn, die 28:32-Niederlage in Ratingen bedeutete zum Jahresende hin das fünfte sieglose Spiel in Serie und nicht das erhoffte Erfolgserlebnis vor den Feiertagen. Nach dem Hoch mit Aufstieg im Sommer eine ungewohnte Situation für Mannschaft und Anhang.

Spätestens im direkten Duell mit den Ratinger Defensivkräften war Endstation: Wie hier für Torben Voss Fels war für die Soester Akteure oftmals kein Durchkommen. - Fotos (2): Starb

Spätestens im direkten Duell mit den Ratinger Defensivkräften war Endstation: Wie hier für Torben Voss Fels war für die Soester Akteure oftmals kein Durchkommen. - Fotos (2): Starb

Wie es in einer solchen Situation beinahe reflexartig üblich ist, suchte Letzterer die Schuld für die Niederlage bei den Unparteiischen Christian und David Hannes. Schon in der zweiten Halbzeit hagelte es zuhauf Proteste von der Tribüne, wurde das Gespann mit „Schieber“-Rufen bedacht. Im Abstiegskampf quer durch die Sportarten nicht unüblich, doch erneut war die Schiedsrichterleistung nicht Hauptursache der Niederlage.

Diese hatten sich die STV-Akteure auf dem Feld stattdessen ein weiteres Mal selbst zuzuschreiben. Denn der Mitaufsteiger war am Samstagabend keinesfalls unschlagbar, dafür jedoch wesentlich effektiver als die Bördestädter. Wenn man nach der Begegnung ein Merkmal deren Spiels herausstellen wollte, so war es die hohe Zahl an technischen Fehlern und ungenauen Pässen.

Stimmen zum Spiel

Dirk Lohse (Trainer Soester TV):

„Meinen Glückwunsch an Ratingen zum verdienten Sieg. Und mehr möchte ich nicht sagen.“

Richard Ratka (Trainer SG Ratingen):

„Das war heute ein Sieg von hoher Bedeutung für uns. Gerade im Hinblick auf den direkten Vergleich der beiden Aufsteiger. Vor der Winterpause sind wir jetzt in einer hervorragenden Position mit unseren 14 Punkten.“

Tobias Rückert (Kapitän STV):

„Wir haben heute einfach wieder zu viele Fehler gemacht.“

Bezeichnend dafür die Phase zwischen der 18. und 21. Minute. Viermal rannte die Soester Offensive auf das Ratinger Tor zu, viermal erfolgte der Ballverlust noch vor dem Abschluss und ebenso häufig trafen die Gastgeber im schnell ausgeführten Gegenzug.

Dass ein Aaron Pfennig, der ab Minute 20 im Soester Gehäuse stand, wieder einmal über sich hinauswuchs, verblasste ob der Fehler seiner Vorderleute. So oft wie Pfennig den Ball nach einem Konter hielt, so oft wurden die Gäste durch einfachste Aufbaufehler zu neuen Torchancen eingeladen. Ebenfalls auffällig war die Häufigkeit, mit der Ratingens Offensivleute nach Paraden den zweiten Ball für sich behaupteten und in Tore ummünzten.

Dass dennoch wesentlich mehr drin gewesen wäre, zeigten die STVer nach dem Seitenwechsel. Zwischen der 30. und 33. Minute waren sie es, die furios aufspielten, den Halbzeitrückstand von 13:18 auf 17:18 verkürzten.

Doch die fehlerfreie Phase hielt nicht lange an, vielmehr zogen die Gastgeber wieder Treffer um Treffer davon. Gleich mehrfach betrug der Abstand sieben Tore, erst nach der Roten Karte gegen die zentrale Defensivkraft Arthur Giela kamen die Soester wieder näher heran.

Unter dem Strich war es aber zu wenig, um den Hausherren noch gefährlich zu werden, auch weil die Fehlerquote nicht niedriger werden wollte.

Hieran gilt es nun in den kommenden vier Wochen zu arbeiten, nach der Winterpause zählen im Kampf gegen den Abstieg nur noch Siege.

Statistik

Soester TV: Jostes (1.-20.), Pfennig (20.-60.), Luther, D. Flor (3), Rückert (2), Haake, L. Flor (4), Bekel (2), T. Voss-Fels (5/1), Hartmann (3), Loer (4/3), F. Voss-Fels, Eckervogt (5).

bStecken (1.-60.), Lenz (2), Müller, Janus (7), Zobel (1), Schütte (7/2), Schlierkamp (2), Giela (4), Bartmann (1), Schulz (1), Kasal (4), Helfrich, Oesterwind (3).

Zeitstrafen: Bekel, Loer (2), Eckervogt - Janus, Giela, Bartmann.

Rote Karte: Giela (47./Ratingen) wegen Foulspiels

Zuschauer: 150

Spielfilm: 3:3 (7.), 10:7 (14.), 14:9 (21.), 16:11 (25.), 18:13 (30.), 18:17 (34.), 25:18 (45.), 27:20 (50.), 28:24 (55.), 32:28 (60.).

- fst

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