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Soester TV: Lohse bleibt, Pfennig, Jostes und Rückert gehen

SOEST - Der Abstiegskampf der 3. Liga West ist noch im vollen Gange, da beginnen auch beim Soester TV schon die Planungen für die kommende Spielzeit – in welcher Liga auch immer. Die wichtigste Entscheidung ist auch schon gefallen.

Dirk Lohse wird auch in der kommenden Saison die Soester Handballer dirigieren, allerdings wird die Mannschaft dann ein etwas anderes Gesicht haben.

© Müller

Dirk Lohse wird auch in der kommenden Saison die Soester Handballer dirigieren, allerdings wird die Mannschaft dann ein etwas anderes Gesicht haben.

Trainer Dirk Lohse wird die Schlüsselträger auch in der nächsten Saison coachen, und das unabhängig von der Ligenzugehörigkeit.

„Wir hatten ein Gespräch und waren uns schnell einig“, berichtet Abteilungsleiter Bernhard Müller, der diese Entscheidung auch in den Zeiten des Drunter-und-Drübers mit Mindestlohn, möglicherweise fehlenden Geldern und Abstiegskampf als wichtiges Zeichen versteht: „Es wird Zeit, dass wir zeigen, dass es bei uns weiter geht.“

Dirk Lohse musste sich auch nicht lang bitten lassen: „Wir sind in einer leicht schwieriger Lage.“ Mit seiner Zusage für die kommende Saison wolle er ein Zeichen setzen, dass es „solide weiter geht“ in Soest.

Und ob nun 3. Liga oder Oberliga – da will sich Lohse noch nicht festlegen: „Ich habe durchaus die Hoffnung, dass wir uns noch sportlich verbessern können.“ Seine Entscheidung fuße aber ohnehin auf dem sportlichen Konzept und sei nicht von der Liga abhängig.

Überraschend kommt die Entscheidung sicherlich nicht, denn Lohse und der Soester TV funktionieren schon seit Jahren gut zusammen. Jetzt aber komme auf Trainer und Abteilungsleiter Müller wieder eine neue Aufgabe zu: der Umbruch. „Das kennen wir ja schon seit Jahren, dass uns Spieler verlassen“, beschwichtigt Müller. „Es ist nicht schlimm, so kommt Bewegung in den Kader“, sieht es Lohse ganz pragmatisch. Jetzt würden eben die Weichen für die neue Saison gestellt.

In diesem Jahr könnte es dicker kommen als sonst. Während die Flor-Brüder nach Menden wechseln, werden drei weitere Leistungsträger in der kommenden Saison nicht mehr für den STV auflaufen. Aaron Pfennig beginnt im März sein Studium in Frankfurt, wird eventuell bis zum Saisonende noch pendeln, aber spätestens im Sommer ist Schluss. Und auch für seinen Torwart-Kollege Markus Jostes endete das Kapitel STV; er kann aus beruflichen Gründen nicht weiterspielen. Ebenfalls zurückziehen wird sich Kapitän und Kreisläufer Tobias Rückert, der sich als frisch gebackener Papa auf die familiären Pflichten konzentriert.

Voss-Fels und Eckervoigt stehen auf der Kippe

Auf der Kippe stehen zudem Torben Voss-Fels und Yannick Eckervogt, die beiden erfolgreichsten STV-Torschützen in der laufenden Spielzeit. Beide haben ihre Studiem abgeschlossen, jetzt gehe es darum, wohin es sie beruflich verschlägt. „Beide haben signalisiert, dass wir erster Ansprechpartner sind“, berichtet Müller. Wenn Handball in Soest und Arbeit vereinbar sind, dann werden sie auch in der kommenden Saison in der Bördehalle auflaufen, ist sich Müller sicher.

Entstehende Lücken im Kader sollen – wie bewährt – mit jungen Spielern aus dem eigenen Bestand und Talenten aus der Umgebung gefüllt werden. „Anton Schönle und Finn Voss-Fels sind da heiße Kandidaten“, nennt Müller zwei Namen. Beide waren eigentlich als Spieler der Landesliga-Mannschaft vorgesehen, sollten im Notfall als Perspektivspieler aushelfen.

Finn Voss-Fels gehört wegen der langen Liste an Ausfällen schon seit dem Herbst zum Kader, hat sich dort zum Leistungsträger entwickelt. Auch Schönle hat schon Einsatzzeiten in der 3. Liga gesammelt, spielte zuletzt aber wieder in der Landesliga. Auch Daniel Widau, in dieser Saison in dritter Mannschaft in der Kreisliga und zweiter Mannschaft in der Landesliga aktiv, ist ein möglicher Kandidat.

Training für weitere Talente

Weitere Talente aus der Region, auch aus niedrigeren Ligen, dürften sich in den kommenden Wochen im Training vorstellen.

„Das machen wir seit Jahren erfolgreich so, Aaron Pfennig ist da ja das beste Beispiel dafür“, freut sich Müller über die erfreuliche Entwicklung des jungen Torhüters , der in der vergangenen Saison noch in der Kreisliga im Tor stand, nun in der 3. Liga. Einen ähnlichen Glücksgriff könnten die Soester erneut gebrauchen, denn ein zweiter Torhüter neben Dennis Zielony, der aktuell nach seinem Kreuzbandriss wieder im Aufbautraining ist, braucht der STV für die kommende Saison.

Auch auf Außen besteht nach dem Weggang der Flor-Brüder Handlungsbedarf. Dort können die Soester aber wohl weiter auf die Bekel-Brüder Robin und Kevin, der ebenfalls aktuell mit einem Kreuzbandriss pausieren muss, setzen. „Sie sollen weiter an den STV gebunden werden“, hofft Müller. Sie sollen ein wichtiger Baustein für den zukünftigen STV werden und das Gerüst zusammen mit Zielony, Dirk Hartmann, den Loer-Brüdern Max und Axel (aktuell verletzt), Tim Luther und Niko Thomanek (aktuell mit Kreuzbandriss außer Gefecht) bilden.

Keine Sorgen bei der zweiten Mannschaft

Zweite und dritte Mannschaft sollen unter dem Neuaufbau der „Ersten“ nicht leiden. Talente aus der Region und aus der A-Jugend, sofern die nicht durch Auslandsaufenthalt oder entferntes Studium verhindert sind, sollen Lücken schließen. „Um die zweite Mannschaft mache ich mir gar keine Sorgen. Bei der Dritten ist es kurz vor Saisonbeginn auch immer eng. Aber es hat immer noch geklappt“, ist sich Müller sicher, dass die Reserve-Teams in Landes- und Kreisliga ebenfalls gut aufgestellt sein werden. - tom

 

Quelle: Soester Anzeiger

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