Aktuelle Seite: StartseiteDiverse Infos

STV-Handball-Jugendtrainer bestanden C-Lizenz-Prüfung

Die Handball-Jugendabteilung des Soester TVs hat seit letztem Samstag vier neue C-Lizenz-Trainer mehr. Insgesamt verfügt der Soester TV nun über 3 B-Lizenz und 6 C-Lizenz-Trainer. Zusätzlich sei hier noch Mustafa Erten genannt, der im letzen Jahr die Kindertrainer-Ausbildung erfolgreich absolviert hat.

Jörg Quenkert, Ilka Rüther, Andrea Lemke und Wilhelm Müller absolvierten die Prüfung in Oberaden am Wochenende mit gutem Erfolg. Eine theoretische und praktische Prüfung wurde absolviert. Der gesamte Lehrgang beinhaltete 120 Lehrstunden, die sich auf mehrere Wochenenden verteilten. Inhalte waren die Trainingsorganisation, das Coaching, die Spielsysteme, die Technik-/Taktikschulung und ganzheitliche Ausbildung von Handballspielern/-innen.

„ Die Jugendabteilung legt weiterhin sehr viel Wert auf die Fortbildung der eigenen Trainer/-innen. Ein großer Dank gilt hier dem STV-Jugend-Förderverein, der diese Maßnahme komplett finanziert hat.“, meinte hierzu STV-Jugendkoordinator Jörg Quenkert.

Jugendabteilung des Soester TV plante internes Turnier

Soest - Die übliche Passivität an der Feiertagen zum Jahresende durchbrach der Handball-Nachwuchs des Soester TVs am Donnerstag: Der neu formierte Jugendvorstand hatte zum "Jux-Turnier" in die Bördehalle eingeladen und landete mit dieser Idee einen Volltreffer, denn von der E- Jugend bis zur A-Jugend waren zahlreiche junge Handballerinnen und Handballer mit ganzem Einsatz dabei. "Das Turnier ist offensichtlich für viele eine wilkommene Abwechselung zwischen den Jahren und damit für uns ein runder Jahresabschluss", freute sich STV-Jugendkoordinator Jörg Quenkert über eine sehr gute Beteiligung.

Die gute Resonanz war für Quenkert umso erfreulicher, weil das in Eigenregie organisierte Spaßturnier auch eine Premiere für den neuen Vorstand der STV-Jugendabteilung darstellte. Um die Jugendteams besser in die organisatorischen Abläufe des Vereins einzubinden, assestieren Jugendkoordinator Jörg Quenkert und Jugendgeschäftsführerin Diane Quenkert seit Anfang Dezember mit Merve Görkem, Luisa Werner, Christian Vahle, Yannik Dahmann und Jakob Aqua auch Vertreter aus den A und B-Jugendteams.
 
An dem Turnier nahmen insgesamt vier gemischte Teams von Mädchen und Jungen aus der A- und B- Jugend teil. Dabei hatten sich die Organisatoren eine Überraschung für die Sportlerinnen und Sportler ausgedacht: Nur in der ersten Turnierrunde wurde Handball gespielt, danach galt es, sein Geschick in ähnlichen Disziplinen wie Rugby bzw. Mattenball oder beim One-Touch-Spiel mit Gymnastikball unter Beweis zu stellen.

Neben dem Turnier standen auch einige Einlagespiele über zwanzig Minuten Spielzeit auf dem Programm: bunt gemischte Teams aus C-, D- und E-Jugendlichen gingen dabei ebenso auf Torjagd wie die Seniorinnen und Senioren, außerdem waren auch die Trainer des STVs auf dem Feld in Aktion zu erleben.
Insgesamt zeigte sich Jörg Quenkert mit dem Turnier sehr zufrieden und wagte schon einen Ausblick auf das nächste Jahr: " Wir wollen dieses Turnier in ähnlicher Form etablieren und hoffen, dass wir so die Möglichkeit schaffen können, andere Handballerinnen und Handballer im Verein besser kennen zu lernen." - jsk

Quelle: Soester Anzeiger

 

Anmerkung des Jugendvorstandes:

Die Bewirtung der vielen Zuschauer wurde von Frau Stuckmann, Frau Stork und von Esra Önder unterstützt. Hierfür ein Sonderlob.
Der neue Jugendvorstand ist seit Mitte Oktober aktiv und hat sich seitdem schon einige Male zu Organisationsgesprächen getroffen.
Die im Bericht o.g. Vertreter der männlichen/weiblichen Jugend haben die Veranstaltung mit ihren guten Ideen und Vorschlägen voran gebracht, alle Informationen an die Mannschaften weiter gegeben und über die neuen Medien, insbesondere Facebook, verbreitet.
Die o.g. Vertreter sind nicht Assistenten, wie oben beschrieben, sondern vollwertige Mitglieder des Jugendvorstandes. Alle Entscheidungen werden diskutiert und zur Abstimmung gebracht. Hierbei hat jedes Mitglied des Vorstandes die Möglichkeit, seine Ideen und Wünsche in die Tat umzusetzen.

Für das gute Feedback von euch möchten wir uns auf diesem Weg bedanken und euch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

Das nächste STV-Jugend-Event im Jahr 2012 lässt nicht lange auf sich warten...

 

Profil STV-Jugendtrainer/in

Das angestrebte STV-Trainer/innen-Profil für den Jugendbereich

Die Jugendabteilung des Soester TVs orientiert sich an der DHB-Rahmentrainingskonzeption.

Die DHB-Rahmentrainingskonzeption verfolgt zwar leistungssportliche Zielsetzungen, sportliche Höchstleistungen sind aber in unserer Gesellschaft immer ein Produkt ganzheitlicher Entwicklung. D. h. Persönlichkeitsentwicklung und sportliche Fähigkeiten müssen im Rahmen eines langfristig angelegten Leistungsaufbaus entwicklungsorientiert angelegt werden. Dies stellt zum Teil ganz andere Anforderungen an Trainer/-innen im Bereich des Nachwuchstrainings als an Trainer/-innen im leistungsorientierten Erwachsenenbereich.
 
Die folgenden Leitlinien – sie gelten allgemein für Trainer/-innen aller Förderstufen – sollen die hohen Anforderungen an die Trainer/-innen, die für eine zeitgemäße Ausbildung von Nachwuchsspielern verantwortlich sind, verdeutlichen:
 
  1. Betreuung von Nachwuchsspielern darf sich nicht nur auf Training und Spiel konzentrieren. Für verantwortungsvolle Jugendtrainer/-innen ist jeder Nachwuchsspieler gleich wichtig, ob im sportlichen oder außersportlichen Bereich.
  2. Nicht nur die individuelle sportliche Entwicklung, sondern vor allem die gesamte Persönlichkeitsentwicklung von Jugendspielern steht für Jugendtrainer/-innen im Sinne eines ganzheitlichen Betreuungskonzepts im Vordergrund. 
  3. Jugendtrainer/-innen lehnen eine ausschließlich oder weit überwiegend ergebnisorientierte Kinder- und Jugendarbeit, die Ursache vieler Fehlentwicklungen ist, ab. Der DHB-Rahmentrainingskonzeption liegt ein langfristiger, der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen angepasster Leistungsaufbau zugrunde. Dieser Verantwortung müssen sich Jugendtrainer/-innen stellen.
  4. Jugendtrainer/-innen fördern die Selbstverantwortlichkeit ihrer Nachwuchsspieler z.B. für die eigene Leistung, das Trainieren und Erarbeiten von Leistungsvoraussetzungen sowie für die Integration ins Team.
  5. Jugendtrainer/-innen sind sich als anerkannte Bezugsperson ihrer Vorbildfunktion gegenüber heranwachsenden Kindern und Jugendlichen bewusst.
  6. Jugendtrainer/-innen akzeptieren Kinder und Jugendliche als eigenständige Persönlichkeiten.
  7. Jugendtrainer/-innen akzeptieren, dass Kinder und Jugendliche in Training und Spiel Fehler machen; denn eigentlich sind es ja gar keine Fehler, sondern vielmehr ‘Entwicklungshelfer’.
  8. Eigeninitiative, Selbständigkeit und Spontanität sollten gefördert und nicht verboten werden. Wer junge Handballer in taktische Zwänge presst, ihnen keine Fehler zugesteht, sie in Training und Spiel nicht selbst experimentieren lässt, der wird auch keine kreativen Spielerpersönlichkeiten ausbilden.
  9. Kreativität fördern heißt: Spiel und Training nicht permanent reglementieren, sondern Freiräume schaffen, ausprobieren und frei spielen lassen.
  10. Kreativität fördern heißt aber auch: Unkonventionelle Spielweisen nicht unterbinden, sondern Eigeninitiative und Spontaneitäten fördern.

Quelle: DHB Rahmentrainingskonzeption
Injoy
hsk-sponsor-neu.png
Stadtwerke
JSN Nuru template designed by JoomlaShine.com